the first flute - ultra rare

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the first flute - ultra rare

Postby informer » Thu Dec 16, 2004 2:17 pm

made out of ivory. 35.000 years old !!!!!!!

sorry there were no recorders back in the days.
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Postby Ringo » Thu Dec 16, 2004 2:25 pm

Explain
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Postby informer » Thu Dec 16, 2004 2:27 pm

just take this and translate it into english:

URALTES INSTRUMENT

Eiszeitflöte betört die Forscher

Von Markus Becker

Archäologen haben auf der Schwäbischen Alb das vielleicht älteste Musikinstrument der Welt entdeckt. Die rund 35.000 Jahre alte Flöte wurde mit enormem Aufwand aus massivem Elfenbein geschnitzt. Damit scheint bewiesen, dass Menschen schon in der Eiszeit zum Tanz aufgespielt haben.



Uni Tübingen
Eiszeitliche Elfenbeinflöte: Luxuriöses Instrument
Wer auch immer diese Flöte aus dem Stoßzahn eines Mammuts geschnitten hat, musste seine Musik lieben. "Wie ein Rolls Royce neben einem Toyota" wirke das Elfenbein-Instrument, wenn man es mit einer einfachen Knochenflöte vergleiche. Nicholas Conard, 43, kann Superlative nur mit spürbarer Mühe vermeiden, wenn er von seinem neuesten Fund spricht.

Die Elfenbeinflöte, die der Archäologe der Uni Tübingen mit seinem Team in der Geißenklösterle-Höhle bei Blaubeuren gefunden hat, ist eines der drei ältesten bekannten Tonwerkzeuge der Welt. Alle drei wurden am Geißenklösterle gefunden, doch die Flöte aus dem Stoßzahn ist das mit Abstand luxuriöseste Instrument - und womöglich auch das älteste der Welt.

Die Forscher haben die Ablagerungen, in denen die Bruchstücke der Flöte steckten, mit Hilfe der Radiokarbon-Methode auf ein Alter von 30.000 bis 36.000 Jahren datiert. Damit wäre das Elfenbein-Instrument etwa 1000 Jahre jünger als eine am gleichen Ort 1995 entdeckte Knochenflöte. Ein zweites Verfahren, die Thermolumineszenz-Datierung, ergab dagegen ein Alter von 37.000 Jahren. "Der Radiokohlenstoff in organischem Material war in jener Zeit starken Schwankungen unterworfen", sagt Conard im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE. "Deshalb ist die Thermolumineszenz mindestens genauso wichtig."

Hohes kulturelles Niveau

Welches Instrument das älteste ist, lasse sich nicht mit letzter Sicherheit sagen. Der eigentliche Wert der Elfenbeinflöte liege auch nicht im Altersrekord, sondern in ihrer Bedeutung für die Diskussion um die Anfänge der Kultur. "Wir können jetzt erstmals klar sehen, dass die Geschichte der Musik 35.000 Jahre zurückreicht", betont Conard. In der damaligen Zeit hausten in Europa sowohl die letzten Neandertaler als auch die ersten modernen Menschen. Dank der Flöte sei nun eindeutig bewiesen, dass die Bewohner des eiszeitlichen Europas kulturell zu ähnlichen Dingen fähig waren wie heute lebende Menschen.

"Ein einzelnes Instrument aus der Eiszeit könnte noch als Kuriosität durchgehen", sagt Conard. "Aber seit diesem Fund kann von einem Zufall keine Rede mehr sein. Die Musik war offenbar schon damals ein wichtiger Bestandteil des Lebens." Darauf deute auch die Tatsache hin, dass in einer Höhle gleich drei Flöten gefunden wurden. Archäologische Funde aus der Eiszeit, erklärt Conard, stellen stets nur "winzige Stichproben" der Gesamtvorgänge dar. "Dass wir in einer dieser Stichproben gleich drei Musikinstrumente gefunden haben, spricht für sich."



Uni Tübingen
Archäologe Conard: "Es gab Singen und Tanzen"
Friedrich Seeberger, ein Spezialist für archäologische Musik, hat die zuvor entdeckten Uralt-Instrumente aus der Eiszeit rekonstruiert. Deren Notenbandbreite, so das Ergebnis der Experimente, dürfte es den prähistorischen Flötisten erlaubt haben, variantenreich und ästhetisch aufzuspielen.

Welche Bedeutung die Musik für die Eiszeitler offenbar besaß, lasse sich nicht zuletzt an der aufwändigen Verarbeitung der Elfenbeinflöte ablesen. "Ein Instrument aus einem massiven Stoßzahn statt aus einem hohlen Vogelknochen anzufertigen, ist vollkommen außergewöhnlich", schwärmt Conard.

Komplizierte Fertigung

Und schwierig. Da der Stoßzahn krumm und Bohrmaschinen Zukunftsmusik waren, kam eine einfache Bohrung nicht in Frage. Der eiszeitliche Künstler musste den Zahn vorsichtig aufspalten und die Hälften präzise aushöhlen. Anschließend, so die Analyse der Archäologen, wurden die Hälften des knapp 19 Zentimeter langen Instruments akribisch zusammengeklebt. Der Spalt musste so perfekt gearbeitet sein, dass er kein Lüftchen passieren ließ.

"Wer ein solches Prachtstück baut, hat nicht nur die Funktion im Sinn", meint Conard. Der Klang sei vielleicht "größer und tiefer" gewesen als der einer einfachen Knochenflöte, aber physikalisch habe die komplizierte Elfenbein-Konstruktion nichts an der Funktion der Flöte geändert. "Da wollte jemand unbedingt etwas Besonderes haben", glaubt der Archäologe.

Prunk in der Eiszeit

Die Luxusflöte untermauert die These, dass im eiszeitlichen Schwabenländle die Kreativität gleichsam explodiert ist. Denn die dortigen Höhlen haben nicht nur uralte Tonwerkzeuge, sondern auch die bisher ältesten bekannten plastischen Kunstwerke freigegeben.

Zwar bezweifelt mancher Forscher noch, ob der kreative Big Bang eine Leistung des modernen Menschen oder der untergehenden Neandertaler war. So oder so scheint nun aber festzustehen, dass in den Höhlen auf der Alb nicht nur geschnitzt, sondern auch geflötet wurde - letzteres gar mit prunkvollem Gerät.

Eine Kultur, die sich in einer materiell so schwierigen Zeit wie der Eiszeit solche Luxusinstrumente leiste, müsse der Musik einen hohen Wert zugemessen haben, glaubt Conard. "Es ist kaum vorstellbar", meint der Archäologe, "dass es damals kein Singen und Tanzen gab."




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Postby Anonymous » Thu Dec 16, 2004 2:31 pm

According to Google's really cool translation doodah:

AGE-old INSTRUMENT ice age flute betoert the researchers of Markus Becker archaeologist on the Swabian Alb the perhaps oldest music instrument of the world discovered. Those approximately 35,000 years old flute was carved at enormous expenditure from solid ivory. Thus it seems proven that humans already up-played in the ice age to the dance. University of Tübingen ice-age ivory flute: Luxurioeses instrument whoever this flute from the stosszahn of a giant cut, had its music love. "like roll a Royce beside a Toyota" work the ivory instrument, if one compares it with a simple bone flute. Nicholas Conard, 43, can avoid superlative only with noticeable trouble, if he speaks of his newest find. The ivory flute, which the archaeologist of the University of Tübingen with its team in the Geissenkloesterle cave found with Blaubeuren, is one of the three oldest well-known clay/tone tools of the world. All three were found at the Geissenkloesterle, but the flute from the stosszahn is the instrument - and possibly also the oldest of the world luxurioeseste with distance. The researchers the deposits, in which the fragments of the flute were, with the help of which radio carbon method on an age of 30.000 to 36,000 years dated. Thus the ivory instrument would be about 1000 years younger than one at the same place 1995 discovered bone flute. A second procedure, thermal luminescence dating, resulted in against it an age of 37,000 years. "radio carbon in organic material was in that time strong fluctuations subjected", says Conard in the discussion with MIRROR ON-line ONE. "therefore the thermal luminescence is at least just as important." High cultural level which instrument the oldest is, does not leave themselves not with absolute certainty to say. The actual value of the ivory flute lies also not in the age record, but in its meaning for the discussion around the beginnings of the culture. "we can see now for the first time clear that the history of the music hands back, stresses 35,000 years" Conard. In the time at that time the last Neandertaler and first modern humans lived in Europe both. Owing to the flute it is now clearly proven that the inhabitants of ice-age Europe were culturally capable of similar things as today living humans. "an individual instrument from the ice age could go through still as curiosity", says Conard. "however since this find no more speech can be from a coincidence. The music was obviously already at that time an important component of the life." Whereupon point also the fact that in a cave equivalent three flutes were found. Conard explains, represents archaeological finds from the ice age always only "tiny samples" of the entire processes. "that we found, speak in one of these samples equal three music instruments for itself." University of Tübingen archaeologist Conard: "there was a singing and a dancing" Friedrich Seeberger, a specialist for archaeological music, the age-old instruments from the ice age, discovered before, reconstructed. Their note range, so the result of the experiments, might have permitted it to the praehistorischen Floetisten to up-pass on variant-rich and aesthetically. Which meaning obviously possessed the music for the Eiszeitler, let yourself not least from the aufwaendigen processing of the ivory flute read off. "an instrument from a solid stosszahn instead of from a hollow bird bone to make, is perfectly unusual", schwaermt Conard. Manufacturing complicated and with difficulty. Since the stosszahn bent and drill presses future music were, a simple drilling was not applicable. The ice-age artist had to split the tooth up carefully and scoop out the halves precisely. Subsequently, so the analysis of the archaeologists, the halves scarcely 19 centimeters are enough instrument with the utmost care stuck. The gap it had to be so perfectly worked that he did not let happen Lueftchen. "who builds such a piece of splendour, has the function in the sense", does not only mean for Conard. The sound was deeper perhaps "more largely and" than the one simple bone flute, but physically the complicated ivory construction changed for nothing in the function of the flute. "there someone wanted to absolutely have something special", believes the archaeologist. Splendor in the ice age the luxury flute supports the thesis that in the ice-age Schwabenlaendle creativity exploded as it were. Because the there caves do not only have age-old clay/tone tools, but also the oldest well-known plastic works of art approved. Some researcher doubts still whether the creative Big fear for an achievement of modern humans or the going down Neandertaler was. Thus or thus it seems to be certain now however that in the caves on the Alb one did not only carve but also one gefloetet, - the latter with splendid equipment. A culture, which affords in a materially as difficult time as the ice age such luxury instruments, must have measured a high value to the music out, believes Conard. "is hardly conceivable", means the archaeologist, "that it at that time no singing and dancing gave." from MIRROR, Germany
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Postby informer » Thu Dec 16, 2004 2:33 pm

better then no translation. english readers should be able to get the point.
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Postby JV » Thu Dec 16, 2004 2:36 pm

Ivory, scmivory. The original skin flute is the oldest. And it's blown from the top like recorder not sideways like flute.
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Postby Ringo » Thu Dec 16, 2004 2:45 pm

Interesting, though I think there were probably drums around before then. Not an easy thing to prove though, wood not surviving well unless in very wet or dry conditions.

JV, is that in the same family group as the pink oboe?
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Postby JV » Thu Dec 16, 2004 4:19 pm

Ringo wrote:Interesting, though I think there were probably drums around before then. Not an easy thing to prove though, wood not surviving well unless in very wet or dry conditions.

JV, is that in the same family group as the pink oboe?


Yes they belong to the same group along with Jo Jo Bennett's favourite instrument: the fleshy flugelhorn.
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Postby John Eden » Thu Dec 16, 2004 5:21 pm

Where IS Ray, anyway? :D
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Postby tim p » Thu Dec 16, 2004 6:45 pm

Not suggesting the original 35,000,000,000 Ivory flute is actually a synthesiser are you John??
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